Alles über Perserkatzen (Katzenrasse) – Eigenschaften, Pflege und Gesundheit
- Vet. Tek. Fatih ARIKAN
- 4. Jan.
- 20 Min. Lesezeit
Ursprung und Geschichte der Perserkatze
Die Perserkatze zählt zu den ältesten und bekanntesten Katzenrassen der Welt und ist seit jeher für ihre Eleganz, Gelassenheit und ihr edles Aussehen berühmt. Ihre Geschichte lässt sich bis ins 17. Jahrhundert im alten Persien (dem heutigen Iran) zurückverfolgen. Mit ihrem langen, seidigen Fell und ihrem ruhigen Wesen waren Perserkatzen ein unverzichtbares Symbol für Könige und den Adel.
Die ersten Aufzeichnungen stammen aus den 1620er Jahren und wurden von dem italienischen Reisenden Pietro Della Valle angefertigt. Valle brachte diese langhaarigen Katzen, denen er in Persien begegnet war, nach Europa, und diese elegante Rasse erfreute sich schnell großer Beliebtheit beim europäischen Adel. Im 17. und 18. Jahrhundert führte die Zucht in Frankreich und England zu einem dichteren Fell und breiteren Gesichtszügen. Dadurch wurde die Perserkatze zu einem ästhetisch ansprechenden und luxuriösen Haustier.
Offizielle Zuchtstudien, die im 19. Jahrhundert in Großbritannien durchgeführt wurden, trugen maßgeblich zur Stabilisierung der Abstammungslinie der Perserkatze bei. Insbesondere der „moderne Perser“ -Typ wurde durch gezielte Zucht in dieser Zeit geprägt. Sein langes, flauschiges Fell, die kurze Nase, der breite Kopf und das runde Gesicht bilden die Standardmerkmale der heutigen Perserkatze.
In den Vereinigten Staaten erfreute sich die Perserkatze Anfang des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Während der Hollywood-Ära wurden weiße und graue Perserkatzen zu Symbolen für Reichtum und Eleganz und waren häufig in Filmen und Werbespots zu sehen. Auch heute noch zählt die Perserkatze weltweit zu den beliebtesten Katzenrassen und ist offiziell von der TICA (The International Cat Association) und der CFA (Cat Fanciers' Association) anerkannt.
Die Perserkatze ist nicht nur ein Haustier, sondern ein wahres „Symbol des Adels“, das sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Ihr dichtes Fell, ihr ruhiges Wesen und ihre friedliche Bindung zum Menschen machen sie seit Jahrhunderten zu etwas Besonderem – sowohl ästhetisch als auch emotional.

Positive Eigenschaften von Perserkatzen
Positive Eigenschaft | Erläuterung |
Ruhiger und sanfter Charakter | Perserkatzen haben ein äußerst ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Sie lassen sich weder von Lärm noch von Menschenmengen stören und ziehen sich meist in eine ruhige Ecke zurück. Diese Eigenschaften machen sie ideal für ein friedliches Zuhause. |
Elegantes und ästhetisches Erscheinungsbild | Mit ihrem langen, seidigen Fell und den runden Gesichtszügen zählen sie zu den elegantesten Katzenrassen der Welt. Sie wirken wie Kunstwerke und verleihen ihrer Umgebung eine ästhetische Note. |
Loyal und liebevoll gegenüber seinem Besitzer | Perserkatzen bauen gerne eine enge Bindung zu ihren Besitzern auf. Sie sitzen ruhig neben einem und genießen Aufmerksamkeit. Besonders gerne schlafen sie auf dem Schoß ihrer Besitzer. |
Kinderfreundlich | Dank seines ruhigen Wesens fühlt es sich in Familien mit Kindern wohl. Es lässt sich sanft berühren und reagiert nicht aggressiv. Daher kann es bedenkenlos als Haustier in einem Familienhaushalt gehalten werden. |
Energiearm und für den Hausgebrauch geeignet | Perserkatzen sind nicht übermäßig aktiv. Sie verbringen gerne Zeit im Haus und haben wenig Neigung, auf hohe Orte zu klettern, was sie ideal für die Wohnungshaltung macht. |
Miaut nicht übermäßig. | Diese Rasse ist im Allgemeinen ruhig. Sie drückt ihre Gefühle nicht laut aus; sie kommuniziert mehr über ihre Augen. Ihre Ruhe ist ein großer Vorteil, insbesondere für Besitzer, die eine ruhige Umgebung bevorzugen. |
Er/Sie ist kontaktfreudig. | Auch im Erwachsenenalter passen sie sich neuen Menschen problemlos an. Sie zeigen im Allgemeinen freundliches Verhalten gegenüber Gästen oder anderen Tieren. |
Leicht trainierbar | Perserkatzen sind intelligent und lieben Routinen. Sie lernen die Stubenreinheit schnell und gewöhnen sich rasch an Fütterungs- und Spielzeiten. |
Sie mag feste Abläufe zu Hause. | Im Alltag geben ihnen Routine und Wiederholung ein Gefühl der Geborgenheit. Diese Eigenschaft erleichtert die Pflege für berufstätige Besitzer. |
Potenzial für Langlebigkeit | Bei artgerechter Haltung können sie bis zu 15 Jahre alt werden. Eine ausgewogene Ernährung, gute Hygiene und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen gewährleisten ein langes und gesundes Leben. |
Negative Eigenschaften von Perserkatzen
Negative Eigenschaft | Erläuterung |
Perserkatzen haben langes, seidiges Fell, das täglich gebürstet werden muss. Andernfalls kann es zu Problemen wie Verfilzungen, Schuppen und dem Verschlucken von Haarballen (Trichobezoar) kommen. Die Fellpflege ist der zeitaufwändigste Teil der Pflege dieser Rasse. | |
Aufgrund der runden Gesichtsform und der kurzen Nase (brachycephal) können die Tränenkanäle verengt sein. Dies kann zu ständiger Feuchtigkeit und bräunlicher Verfärbung um die Augen führen. Tägliche Reinigung ist daher unerlässlich. | |
Atembeschwerden (Brachyzephales Syndrom) | Eine kurze Nase kann zu einer Verengung der Atemwege führen. Kurzatmigkeit kann auftreten, insbesondere bei heißem und feuchtem Wetter. Bei körperlich anstrengenden Sportarten ist Vorsicht geboten. |
Sie verlieren während des Jahreszeitenwechsels stark ihre Haare. Dies kann für Allergiker lästig sein. Regelmäßiges Zähneputzen und eine ausgewogene Ernährung reduzieren den Haarausfall. | |
Niedriges Aktivitätsniveau | Perserkatzen sind von Natur aus gemütlich. Sie schlafen und ruhen lieber, als zu spielen. Dadurch neigen sie zu Übergewicht. |
Die Gewichtskontrolle gestaltet sich aufgrund eines sitzenden Lebensstils schwierig. Die Kalorienzufuhr muss sorgfältig angepasst werden, und Leckereien sollten nur in begrenzten Mengen gegeben werden. | |
Er mag Einsamkeit nicht. | Perserkatzen genießen den engen Kontakt zu ihren Besitzern. Werden sie über längere Zeiträume allein gelassen, können sie depressive Verhaltensweisen zeigen. |
Hitzeempfindlichkeit | Aufgrund ihres dichten Fells sind sie in den Sommermonaten anfällig für Hitzschlag. Ein Kühlbereich sollte daher bereitgestellt werden, insbesondere in Umgebungen ohne Klimaanlage. |
Aufgrund des kurzen Kiefers stehen die Zähne oft eng beieinander. Dies führt zu Zahnsteinbildung und Mundgeruch. Regelmäßige Zahnreinigungen sind daher notwendig. | |
Genetische Herz- und Nierenprobleme | Sie haben eine Veranlagung zu genetischen Erkrankungen wie der polyzystischen Nierenerkrankung (PKD) und der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Jährliche Ultraschall- und Blutuntersuchungen sollten durchgeführt werden. |

Körperliche Merkmale der Perserkatze
Die Perserkatze verkörpert seit Jahrhunderten ein Bild von „Adel und Eleganz“. Ihr Körper ist kurz, kompakt und stämmig; ihre Beine sind kurz, aber muskulös. Diese anatomische Struktur verleiht ihr eine harmonische und würdevolle Haltung.
Körperstruktur
Der Körperbau ist im Allgemeinen rundlich und mittelgroß. Eine breite Brust, kurze, kräftige Beine und muskulöse Schultern verleihen der Perserkatze einen ausgewogenen Schwerpunkt. Der Schwanz ist kurz und dicht, sein Fell steht flauschig ab.
Kopf- und Gesichtsstruktur
Das markanteste Merkmal von Perserkatzen ist ihr brachycephaler (flacher) Kopf. Ihr Kopf ist breit und rund, die Stirn hochgezogen und die Nase kurz und gerade. Der Kiefer ist kräftig und die Wangen ausgeprägt. Diese Gesichtszüge verleihen ihnen einen sanften und ruhigen Ausdruck. Sie bergen jedoch auch das Risiko von Augenausfluss und Kurzatmigkeit.
Augen und Ohren
Ihre Augen sind groß, rund und leuchtend. Die Augenfarbe variiert je nach Fellfarbe; weiße Perserkatzen haben oft blaue oder bernsteinfarbene Töne , während graue Katzen häufig grüne oder kupferfarbene Töne aufweisen. Ihre Ohren sind klein, an den Spitzen abgerundet und stehen weit auseinander. Die Ohrmuscheln sind außen dicht behaart.
Federstruktur und Farbvielfalt
Perserkatzen besitzen eines der längsten und seidigsten Felle aller Katzenrassen. Die Felllänge kann durchschnittlich 12–15 cm erreichen. Die Unterwolle ist dicht, das Deckhaar weich und glänzend. Perserkatzen gibt es in einer Vielzahl von Farben.
Einfarbige Varianten: Weiß, Schwarz, Blaugrau, Creme, Rot, Lila
Muster: Tabby, Smoke, Shaded, Chinchilla
Zweifarbige Varianten: Weiß-graue, weiß-schwarze oder weiß-cremefarbene Mischungen.
Größe und Gewicht
Ausgewachsene Weibchen wiegen durchschnittlich 3–5 kg , Männchen hingegen 4–6,5 kg . Die Körperlänge beträgt etwa 35–45 cm. Ihre kurzen Beine verleihen ihnen ein gedrungenes Aussehen und einen anmutigen Gang.
Körperhaltung und Bewegung
Perserkatzen bewegen sich ruhig, langsam und anmutig. Sie springen nicht gern hoch hinaus; sie streifen lieber in sicheren, bodennahen Gebieten umher. Dies unterstreicht ihr Image als „ruhige Hauskatze“.
Diese körperlichen Merkmale machen die Perserkatze nicht nur ästhetisch, sondern auch verhaltensmäßig einzigartig. Mit ihrem Fell, ihren Gesichtszügen und ihrer edlen Ausstrahlung ist sie ein Symbol für Eleganz, das seit Jahrhunderten weitergegeben wird.
Charakter- und Verhaltensmerkmale der Perserkatze
Perserkatzen zählen zu den ausgeglichensten Katzenrassen und sind bekannt für ihre Ruhe, Eleganz und ihr harmonisches Wesen. Ihr Charakter wird oft als „stille Noblesse“ beschrieben. Sie meiden laute, chaotische oder stressige Umgebungen; ein ruhiger, geordneter und friedlicher Lebensstil entspricht dieser Rasse perfekt.
Obwohl Perserkatzen unabhängig wirken, sind sie ihren Besitzern emotional sehr verbunden. Sie genießen es, den ganzen Tag auf dem Schoß zu sitzen oder ruhig neben ihrem Besitzer zu entspannen. Meistens suchen sie sich eine bestimmte Ecke im Haus als ihren Lieblingsplatz aus und verbringen dort die meiste Zeit.
Verhaltensmerkmale
Ruhig und gelassen: Perserkatzen miauen selten laut. Sie drücken ihre Gefühle üblicherweise durch Blickkontakt und langsame Bewegungen aus.
Besitzerorientiert: Sie lernen schnell die Stimme, die Routine und das Verhalten ihres Besitzers. Änderungen in ihrem Tagesablauf können sie unruhig machen.
Routineliebhaber: Regelmäßige Mahlzeiten und Spielzeiten geben der Katze Sicherheit.
Er mag es nicht, allein zu sein: Wenn er längere Zeit allein gelassen wird, kann er sich zurückziehen oder seinen Appetit verlieren.
Freundlich, aber zurückhaltend gegenüber Fremden: Wenn jemand Neues ins Haus kommt, gehen sie nicht sofort auf ihn zu, sondern beobachten ihn zunächst; erst nachdem Vertrauen aufgebaut ist, werden sie warmherzig und einladend.
Spielstil: Nicht übermäßig aktiv. Bevorzugt ruhiges Spiel und interessiert sich besonders für Federstöcke oder weiche Ballspielzeuge.
Familienverträglichkeit: Verträgt sich im Allgemeinen gut mit Kindern und anderen Haustieren. Laute Geräusche oder plötzliche Bewegungen können ihn jedoch stören.
Perserkatzen zeichnen sich durch ein hohes Maß an emotionaler Stabilität aus. Sie halten sich stets in der Nähe ihrer Besitzer auf, ohne diese zu stören. Dieses Wesen hat sie auch zu beliebten Therapie- und Beruhigungstieren gemacht. Emotionale Stabilität, ein sicherer Rückzugsort und eine liebevolle Zuwendung sind die drei wichtigsten Faktoren für ein glückliches Leben einer Perserkatze.
Häufige Krankheiten bei Perserkatzen
Perserkatzen haben dank jahrelanger Zuchtbemühungen ein elegantes Aussehen entwickelt, doch dieser Prozess brachte auch einige erbliche Gesundheitsprobleme mit sich. Sie benötigen daher sorgfältige Überwachung, insbesondere im Hinblick auf Atemwegs-, Augen- und Herzgesundheit. Die folgende Tabelle fasst die häufigsten Krankheiten und die Anfälligkeit für Krankheiten bei Perserkatzen umfassend zusammen:
Krankheitsname | Erläuterung | Prädispositionsniveau |
Dies ist die häufigste genetische Erkrankung bei Perserkatzen. Dabei bilden sich flüssigkeitsgefüllte Zysten in den Nieren, die die Nierenfunktion allmählich beeinträchtigen. Sie kann durch Gentests frühzeitig erkannt werden. | Eine Menge | |
Es handelt sich um eine Herzerkrankung, die durch eine Verdickung des Herzmuskels gekennzeichnet ist. Eine frühzeitige Diagnose ist durch regelmäßige Herzultraschalluntersuchungen möglich. Zu den Symptomen können Atemnot, Schwäche und plötzliche Müdigkeit gehören. | Eine Menge | |
Brachyzephales Syndrom (Atemwegsverengung) | Aufgrund der abgeflachten Nasenform können die Atemwege verengt sein. In warmer und feuchter Umgebung verstärkt sich die Atemnot. Gewichtskontrolle und ein kühles Umfeld sind wichtig. | Eine Menge |
Augenausfluss (Epiphora) | Aufgrund der kurzen Tränenkanäle tritt Tränenflüssigkeit aus. Tägliche sterile Reinigung ist erforderlich. Braune Flecken um die Augen sind häufig. | Eine Menge |
Wenn die Haut unter einem dichten Fell nicht ausreichend belüftet wird, können Pilzinfektionen oder Ekzeme auftreten. Regelmäßiges Bürsten und Lüften sind daher notwendig. | Mitte | |
Fettleibigkeit | Aufgrund mangelnder Beweglichkeit und hohem Appetit besteht die Tendenz zur Gewichtszunahme. Dies beeinträchtigt die Herz- und Gelenkgesundheit. | Mitte |
Zahnfleischerkrankungen (Gingivitis/Stomatitis) | Vernachlässigte Mundhygiene kann zu Zahnsteinbildung und Zahnfleischentzündungen führen. Wöchentliche Zahnreinigungen werden empfohlen. | Mitte |
Geringe Flüssigkeitszufuhr, starker Fellverlust und Stress können zu Harnwegsinfektionen führen. Ausreichend Wasser trinken und Nassfutter fressen ist daher wichtig. | Mitte | |
Aufgrund ihrer Struktur reagiert die Nase empfindlich auf Staub und Mikroorganismen. Daher sollten insbesondere bei Jahreszeitenwechseln Schutzmaßnahmen ergriffen werden. | Mitte | |
Arthritis (Gelenkverschleiß) | Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Eingeschränkte Mobilität und Übergewicht erhöhen die Belastung der Gelenke. | Wenig |
Früherkennung und regelmäßige Pflege sind der Schlüssel zu einem gesunden Leben für Perserkatzen. Viele dieser Krankheiten lassen sich gut in Schach halten, insbesondere durch Gentests (auf PKD und HCM), regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und eine ausgewogene Ernährung.

Intelligenz und Lernfähigkeit der Perserkatze
Perserkatzen sind bekannt für ihre ausgeglichene Intelligenz, Geduld und ihr ausgeprägtes Beobachtungsvermögen. Obwohl sie nicht so impulsiv sind wie energiegeladene Katzenrassen, beobachten sie Veränderungen in ihrer Umgebung aufmerksam und lernen geduldig. Die Intelligenz von Perserkatzen beruht weniger auf Schnelligkeit als vielmehr auf Aufmerksamkeit, dem Befolgen von Routinen und einem guten Gedächtnis .
Diese Katzen lernen besonders gut durch Gewohnheit . Sie verinnerlichen Routinen wie Fütterungszeiten, Toilettengänge und Spielzeiten mühelos und bringen diese nie durcheinander. Da sie in einer ruhigen Umgebung leben, bemerken sie selbst kleinste Veränderungen. Sie erkennen den Tonfall, die Mimik und die Körpersprache ihrer Besitzer und reagieren oft entsprechend deren Stimmung.
Mentale Eigenschaften
Hohes Beobachtungsvermögen: Beim Auftreten eines neuen Objekts, eines neuen Gastes oder einer veränderten Umgebung beobachten sie zunächst still und nähern sich dann vorsichtig. Dies zeugt von ihrem ausgeprägten Umweltbewusstsein.
Gedächtnisleistung: Es merkt sich Fütterungszeiten und den Tagesablauf seines Besitzers besonders gut. Wiederkehrende Verhaltensweisen vergisst es nicht über lange Zeiträume.
Anpassungsfähigkeit: Obwohl sie Veränderungen zunächst nicht mögen, passen sie sich mit der Zeit an neue Umgebungen an. Eine langsame und geduldige Eingewöhnungsphase ist am besten.
Es kann einfache Befehle lernen: Es kann grundlegende Befehle wie „Komm“ und „Nein“ anhand des Tonfalls unterscheiden. Die Verstärkung dieses Verhaltens mit Leckerlis verstärkt es.
Intelligenzart
Perserkatzen besitzen eine hohe kognitive und emotionale Intelligenz . Sie spüren die Gefühlslage ihrer Besitzer und reagieren entsprechend. Ihre Tendenz, sich einem verärgerten Besitzer ruhig zu nähern oder in stressigen Momenten gelassen zu bleiben, ist eine natürliche Folge dieser Eigenschaft.
Während sie Puzzlespielzeuge, die fortgeschrittene geistige Aktivitäten erfordern, vielleicht nicht mögen, helfen ihnen langsame, auf Routine basierende Spiele (wie zum Beispiel Federstock-Fährtenspiele oder Spiele mit langsam bewegten Bällen), ihr geistiges Gleichgewicht zu bewahren.
Im Allgemeinen beruht die Lernfähigkeit von Perserkatzen eher auf einem „stabilen Gedächtnis“ als auf „schnellen Reaktionen“. Das macht sie zu geduldigen, berechenbaren und zuverlässigen Mitbewohnern.
Haut-, Fell-, Augen- und Ohrenpflege für Perserkatzen
Perserkatzen haben ein langes, dichtes, doppellagiges Fell und gehören daher zu den Katzenrassen mit dem höchsten Pflegeaufwand. Ihre kurzen Nasen benötigen besondere Aufmerksamkeit, insbesondere im Bereich der Augen und der Nase. Die folgende Tabelle bietet eine umfassende Übersicht über alle Pflegebereiche für Perserkatzen:
Bereich | Wartungsempfehlungen und Anwendungsmethoden |
Daunen (Außen- und Unterschicht) | Das Fell von Perserkatzen neigt stark zum Verfilzen. Es sollte mindestens einmal täglich mit einem grobzinkigen Metallkamm gebürstet werden. Dadurch werden abgestorbene Haare entfernt, die Luftzirkulation verbessert und Pilzinfektionen der Haut vorgebeugt. Nach dem Bürsten kann ein seidiges Haarspray verwendet werden, um den natürlichen Ölhaushalt des Fells zu erhalten. |
Die Haut unter langem Haar bekommt oft nicht genug Luft. Ein Trockenshampoo oder ein Bad in lauwarmem Wasser einmal im Monat wird empfohlen. Nach dem Baden sollte das Haar gründlich abgetrocknet werden; feuchte Stellen erhöhen das Risiko von Pilzinfektionen. Außerdem sollten Parfums und alkoholhaltige Produkte unbedingt vermieden werden. | |
Augen | Perserkatzen haben enge Tränenkanäle, weshalb Augenausfluss häufig vorkommt. Die Augenpartie sollte einmal täglich mit steriler Kochsalzlösung oder einer vom Tierarzt empfohlenen Augenlösung gereinigt werden. Bei Ansammlung von bräunlichem Ausfluss sollte dieser vorsichtig mit Watte abgewischt werden. |
Das Innere des Ohrs sollte einmal wöchentlich kontrolliert werden. Bei Verschmutzungen oder dunklem Ausfluss kann eine Ohrreinigungslösung verwendet werden. Wattestäbchen sollten nicht tief in den Gehörgang eingeführt, sondern nur der äußere Teil gereinigt werden. | |
Nase | Da die Nasenlöcher eng sind, kann es gelegentlich zu Trockenheit und Verkrustungen kommen. Sie sollten mit einem feuchten Wattebausch gereinigt werden. Bei Bedarf können vom Tierarzt empfohlene Feuchtigkeitstropfen verwendet werden. |
Nägel und Krallen | Die Krallen sollten im Durchschnitt alle 10–14 Tage geschnitten werden. Selbst mit einem Kratzbaum können sich die Krallen von Perserkatzen beim Wachsen nach innen einrollen. Regelmäßiges Schneiden sorgt für Komfort und Hygiene. |
Zähne und Mund | Es wird empfohlen, Ihrem Hund mindestens zweimal pro Woche die Zähne zu putzen. Bei Mundgeruch oder Zahnfleischrötungen ist eine tierärztliche Untersuchung erforderlich. Die Mundhygiene wirkt sich direkt auf die Herz- und Nierengesundheit aus. |
Baden und Trocknen | Perserkatzen können in der Regel alle 3–4 Wochen gebadet werden. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und ein Shampoo speziell für langhaarige Katzen. Trocknen Sie das Fell nach dem Baden mit einem Föhn auf niedriger Stufe vollständig ab. |
Saisonale Abwurfperiode | Der Haarausfall nimmt im Frühling und Herbst zu. In dieser Zeit sollte man zweimal täglich bürsten und Omega-3-Präparate einnehmen. |
Regelmäßige Fellpflege schützt sowohl das ästhetische Erscheinungsbild als auch die allgemeine Gesundheit der Perserkatze. Diese edle Rasse, bekannt für ihr langes Fell, genießt bei richtiger Pflege ein gesundes Leben mit glänzendem Fell und frei von Hautproblemen.

Allgemeine Gesundheit und Lebenserwartung der Perserkatze
Perserkatzen sind eine langlebige Rasse mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren . Diese kann jedoch je nach Pflegequalität, genetischen Faktoren und Umweltbedingungen stark variieren. Obwohl Perserkatzen zart wirken, können sie bei regelmäßigen tierärztlichen Untersuchungen und einer ausgewogenen Ernährung ein sehr gesundes Leben führen.
Bei dieser Rasse sind genetische Veranlagungen und der regelmäßige Pflegebedarf die wichtigsten Aspekte. Insbesondere die Gesundheit von Atmungssystem, Herz und Nieren erfordert eine sorgfältige Überwachung. Regelmäßige Blut- und Urinuntersuchungen sowie Herzultraschall sind unerlässlich, um Krankheiten bei Perserkatzen frühzeitig zu erkennen.
Wichtige Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen
Genetische Kontrolle: Perserkatzen sind häufige Träger der polyzystischen Nierenerkrankung (PKD). Vor der Adoption eines Kätzchens sollte ein Gentest durchgeführt werden.
Ernährung: Der Verzehr hochwertiger, ausgewogener, proteinreicher Lebensmittel ist für die Gesundheit von Nieren und Leber unerlässlich.
Gewichtsmanagement: Aufgrund ihres sitzenden Lebensstils haben sie ein hohes Risiko für Übergewicht. Übergewicht belastet das Herz und verkürzt die Lebenserwartung.
Mund- und Zahnpflege: Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass Bakterien in den Blutkreislauf gelangen und die Herzgesundheit gefährden.
Haut- und Fellpflege: Unter langem Fell können sich aufgrund der eingeschränkten Luftzirkulation Hautpilze bilden. Tägliches Bürsten und regelmäßiges Baden schützen die Hautgesundheit.
Verteilung der durchschnittlichen Lebenserwartung
Wartungsniveau | Geschätzte Lebensdauer |
Geringer Pflegeaufwand, unregelmäßige Tierarztbesuche. | 8–11 Jahre |
Mittlerer Pflegebedarf (Grundhygiene + regelmäßige Fütterung) | 12–14 Jahre |
Hohes Betreuungsniveau (Routineuntersuchungen + Gentests + Ernährungsoptimierung) | 15–17 Jahre |
Hohes Alter (10+ Jahre)
Perserkatzen werden mit zunehmendem Alter ruhiger, schläfriger und wählerischer beim Fressen. Während dieser Zeit:
Ältere Katzen sollten natriumarmes Katzenfutter erhalten.
Zur Unterstützung der Gelenke sollten Glucosamin- und Chondroitinpräparate verabreicht werden.
Der Bewegungsraum sollte komfortabel gestaltet sein (das Erklimmen hoher Orte sollte verhindert werden).
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lebenserwartung einer Perserkatze maßgeblich von der Zuwendung ihres Besitzers abhängt. Mit Liebe, guter Hygiene und regelmäßigen tierärztlichen Untersuchungen kann diese elegante Rasse ein gesundes Leben von über 15 Jahren führen.
Geeigneter Besitzer und geeignetes Lebensumfeld für Perserkatzen
Perserkatzen lieben von Natur aus Ruhe, Stabilität und Frieden. Daher ist nicht jede Art von Zuhause oder Besitzer für diese Rasse geeignet. Sowohl körperliches als auch seelisches Wohlbefinden sind notwendig, damit sie glücklich und ausgeglichen bleiben.
Geeignetes Eigentümerprofil
Menschen mit einem ruhigen Lebensstil: Laute, überfüllte oder plötzlich hektische Wohnumgebungen stressen Perserkatzen. Sie fühlen sich in ruhigen Haushalten mit Besitzern, die einen geregelten Tagesablauf pflegen, deutlich wohler.
Katzen, die viel Zeit zu Hause verbringen: Diese Katzen mögen es nicht, allein zu sein. Menschen, die viel Zeit zu Hause verbringen, können ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenken.
Geduldige und fürsorgliche Besitzer sind wichtig: Perserkatzen mögen es nicht, bedrängt, angeschrien oder mit schnellen Bewegungen konfrontiert zu werden. Die Kommunikation sollte in einem sanften Ton erfolgen.
Familien mit Kindern (mit sanftmütigen Kindern): Aufgrund ihres ruhigen Temperaments kommen sie gut mit Kindern zurecht, aber übermäßig laute Haushalte können für sie eine Stressquelle sein.
Anforderungen an das Wohnumfeld
Umweltfaktor | Geeigneter Zustand |
Hitze und Feuchtigkeit | Die ideale Temperatur liegt zwischen 22 und 26 °C. Vermeiden Sie plötzliche Temperaturschwankungen. Richten Sie Klimaanlagen oder Heizungen nicht direkt auf Ihr Gesicht. |
Bereich | Perserkatzen sind nicht sehr aktiv. Eine mittelgroße, ruhige Wohnung genügt ihnen. |
Möbel- und Bettenbereich | Weiche Betten, Decken und geschlossene Katzenhäuser werden bevorzugt. Sie mögen sichere Plätze in Bodennähe lieber als hohe Regale. |
Hygiene | Aufgrund ihres langen Fells muss die Katzentoilette häufig gereinigt werden. Das Fell zieht Staub aus der Streu an. Eine tägliche Reinigung ist daher wichtig. |
Geselligkeit | Menschliche Interaktion ist für seine psychische Gesundheit unerlässlich. 30–60 Minuten Spiel und Körperkontakt pro Tag sind ideal. |
Perserkatzen bevorzugen im Allgemeinen eine ruhige und ordentliche Umgebung. Für sie bedeutet ein „glückliches Zuhause“ ein stressfreies, warmes, sauberes und liebevolles Umfeld. Hintergrundgeräusche wie Fernsehen und Radio sollten leise gehalten werden; Lärmbelästigung sollte minimiert werden.
Diese Rasse ist nicht für Menschen mit einem hektischen oder überfüllten Lebensstil geeignet. Sie ist jedoch ein perfekter Begleiter für geduldige Besitzer, die Routine schätzen und eine emotionale Bindung aufbauen möchten.

Lebenserwartung und Fortpflanzung der Perserkatze
Perserkatzen sind eine langlebige Rasse mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren . Bei artgerechter Haltung, genetischer Überwachung und gesunden Lebensbedingungen können manche Tiere sogar bis zu 18 Jahre alt werden. Allerdings können Anfälligkeit für Erbkrankheiten und geringe Aktivität die Lebenserwartung beeinflussen.
Faktoren, die die Lebenserwartung beeinflussen
Genetische Faktoren: Erbkrankheiten wie PKD und HCM können die Lebenserwartung stark verkürzen, wenn sie nicht frühzeitig diagnostiziert werden.
Ernährungsphysiologische Qualität: Hochwertiges, getreidearmes und proteinreiches Tierfutter ist ein wichtiger Faktor für ein langes Leben.
Aktivitätsniveau: Ein sitzender Lebensstil kann zu Übergewicht und Herzproblemen führen. Körperliche Aktivität sollte durch tägliches Spielen gefördert werden.
Tierärztliche Untersuchungen: Jährliche Herzultraschalluntersuchungen sowie Blut- und Urintests sollten nicht vernachlässigt werden.
Stresslevel: Ein lautes, chaotisches Zuhause stört das psychische Gleichgewicht einer Katze. Ein ruhiges, routiniertes Leben ist ideal für sie.
Informationen zur Reproduktion
Die Zucht und Aufzucht von Perserkatzenkitten erfordert besondere Aufmerksamkeit. Die körperlichen Merkmale dieser Rasse verlangen während der Geburt und der Kittenentwicklung besondere Sensibilität.
Reproduktionsmerkmale | Erläuterung |
Geschlechtsreife | Weibliche Welpen erreichen die Geschlechtsreife in der Regel mit 6–8 Monaten, männliche mit 8–10 Monaten. Eine frühe Paarung wird jedoch nicht empfohlen, da sie vor Abschluss der körperlichen Entwicklung zu Geburtskomplikationen führen kann. |
Wutzyklus | Dies geschieht durchschnittlich alle 3-4 Wochen. Das Miauen nimmt während der Läufigkeit zu, und es werden Reibeverhaltensweisen beobachtet. |
Die Trächtigkeit dauert etwa 63–66 Tage . Im Verlauf der Trächtigkeit verlangsamen sich die Bewegungen der Katze und ihr Energiebedarf steigt. | |
Anzahl der Nachkommen | Sie bringen in der Regel 3–5 Welpen zur Welt. Aufgrund ihrer Nasenform und Kopfgröße kann die Geburt jedoch manchmal schwierig sein. Gegebenenfalls sollte die Geburt von einem Tierarzt begleitet werden. |
Perserkatzenmütter sind äußerst anhänglich. Aufgrund ihres langen Fells sollte der Säugebereich der Kätzchen jedoch regelmäßig kontrolliert werden. Die Temperatur in der Wurfkiste sollte zudem zwischen 28 und 30 °C liegen. | |
Sterilisation | Um den Östruszyklus zu kontrollieren und Gebärmutterentzündungen sowie Hodentumoren vorzubeugen, wird eine Kastration im Alter von 5–6 Monaten empfohlen. Dieser Eingriff kann die Lebenserwartung um durchschnittlich 1–2 Jahre verlängern. |
Dinge, die nach der Fortpflanzung zu beachten sind
Weibliche Katzen sollten nach der Geburt proteinreiches Futter erhalten, um die Milchproduktion anzuregen.
Die Entwicklung des Nachwuchses sollte ab der 3. Woche überwacht werden, und es sollte zusätzliche Milch gegeben werden, wenn die Mutter nicht ausreichend für die Betreuung sorgt.
Kater können während der Paarungszeit aggressiv werden; in dieser Zeit wird eine Isolation empfohlen.
Eine sorgfältige Zuchtplanung ist entscheidend, um die Trägerschaft genetischer Erkrankungen zu verhindern. Besitzer von Perserkatzen, die eine Zucht in Erwägung ziehen, sollten unbedingt einen PKD-DNA-Test durchführen lassen.
Spiel- und Aktivitätsniveau der Perserkatze
Perserkatzen sind von Natur aus eine ruhige und gelassene Rasse. Sie sind nicht für ihre schnellen Reflexe oder ihre Sprungkraft bekannt; stattdessen genießen sie Ruhe, Beobachtung und langsame Interaktion. Das heißt aber nicht, dass sie nicht spielen. Für Perserkatzen geht es beim Spielen weniger um körperliche Auslastung, sondern vielmehr um mentale Entspannung und die Möglichkeit, ihrem Besitzer nahe zu sein.
Spielstil
Ruhiges Spielen: Perserkatzen mögen keine plötzlichen Geräusche oder sich schnell bewegendes Spielzeug. Weiche Federkiele, Plüschbälle oder langsame Laserpointer sind ideal.
Aktivitätsdauer: Es werden mindestens 30–45 Minuten interaktives Spielen pro Tag empfohlen. Diese Dauer erhält die Muskelspannung und beugt Gewichtszunahme vor.
Verstecken und Beobachten: Perserkatzen beobachten Spielzeug lieber, als es zu jagen. Deshalb sind Tunnel, Kartons und Verstecke für sie sehr attraktiv.
Ruhe nach dem Spielen: Sie ruhen sich in der Regel unmittelbar nach dem Spielen aus; meist legen sie sich neben ihren Besitzer und schnurren.
Vorschläge zur Steigerung des Aktivitätsniveaus
Geistig anregendes Spielzeug: Intelligenzspielzeug mit Belohnungsleckerlis befriedigt die Neugier der Perserkatze.
Kurze Trainingseinheiten: Mehrere kurze Spieleinheiten pro Tag sind vorteilhafter als ein langes Workout.
Beobachtungsbereiche: Ein sonniger Platz am Fenster ermöglicht es der Katze, sich zu wärmen und gleichzeitig die Außenwelt zu beobachten.
Eine Spielroutine etablieren: Perserkatzen lieben Routinen. Regelmäßige Spielzeiten reduzieren Stress.
Zwingen Sie die Katze nicht: Hören Sie auf zu spielen, wenn sie müde ist. Zwang kann zu aggressivem Verhalten oder Stress führen.
Die Perserkatze versteht unter Aktivität eher Entspannung als Bewegung. Beim Spielen mit ihrem Besitzer geht es weniger um körperliche Betätigung, sondern vielmehr um Bindung und Vertrauensbildung. Regelmäßige, ruhige und geduldige Interaktion ist die ideale Form der Bewegung für ihre geistige und körperliche Gesundheit.

Fütterungs- und Ernährungsempfehlungen für Perserkatzen
Perserkatzen haben aufgrund ihres geringen Aktivitätsniveaus und ihres langen Fells spezielle Ernährungsbedürfnisse . Der Fütterungsplan muss sorgfältig erstellt werden, um übermäßigen Haarausfall, trockene Haut und Verdauungsprobleme zu vermeiden. Perserkatzen haben im Vergleich zu anderen kurzhaarigen Rassen einen langsameren Stoffwechsel, was die Gewichtskontrolle erschwert. Daher müssen Portionsgröße, Fütterungshäufigkeit und Futterzusammensetzung sorgfältig angepasst werden.
Grundprinzipien der Ernährung
Proteinanteil: 35–40 % der Ernährung sollten aus hochwertigen tierischen Proteinen bestehen. Bevorzugt werden Produkte auf Basis von Huhn, Pute, Lachs und Thunfisch.
Fettsäuren: Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind essenziell für ein seidiges und glänzendes Fell bei langem Hund. Fischöl- oder Leinsamenpräparate können hilfreich sein.
Kohlenhydratarm: Getreidearmes Futter ist für diese Rasse besser verträglich. Futter mit Füllstoffen wie Mais und Weizen sollte vermieden werden.
Ballaststoffgehalt: Reguliert die Darmtätigkeit und beugt Haarballenbildung vor. Lebensmittel mit Apfelfasern, Rübenschnitzeln oder Flohsamen sind vorzuziehen.
Wasseraufnahme: Lebenswichtig für die Nierengesundheit. Perserkatzen trinken tendenziell wenig; daher empfiehlt sich eine Nassfutter-Mischung oder ein Trinkbrunnen für Katzen.
Ernährungsempfehlungen nach Alter
Altersgruppe | Nährwertmerkmale |
Welpe (0–12 Monate) | Täglich sollten vier bis fünf kleine Portionen energiereiches Welpenfutter verfüttert werden. Ein hoher Proteingehalt ist wichtig für den Muskelaufbau. |
Erwachsene (1–7 Jahre) | Zwei bis drei Mahlzeiten täglich sind ausreichend. Lebensmittel mit hohem Tauringehalt, da Taurin die Herz- und Nierengesundheit unterstützt, sollten bevorzugt werden. |
Ältere Menschen (ab 8 Jahren) | Es sollten phosphorarme, leicht verdauliche Lebensmittel verwendet werden. Zur Unterstützung der Gelenke kann Glucosamin ergänzt werden. |
Fütterungshäufigkeit und -mengen
Perserkatzen sind relativ inaktiv und können daher schnell an Gewicht zunehmen, wenn man sie überfüttert. Eine durchschnittliche, ausgewachsene Perserkatze mit einem Gewicht von 4 kg benötigt etwa 180–220 kcal pro Tag. Das entspricht 50–60 Gramm Trockenfutter pro Tag oder einer Kombination aus einem Beutel Nassfutter und 30 Gramm Trockenfutter .
Nahrungsergänzungsmittel
Fischöl: Kann 2-3 Mal pro Woche für gesunde Haut und glänzendes Fell verabreicht werden.
Taurin: Unterstützt die Herzfunktion; ein Mangel kann zu Seh- und Herzproblemen führen.
Probiotika: Fördern die Verdauung und reduzieren Blähungen.
Biotin & Zink: Reduzieren Haarausfall und unterstützen die Hautregeneration.
Zu vermeidende Lebensmittel
Rohes Fleisch, Milch, Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Weintrauben und scharfe Speisen sind für Perserkatzen giftig. Darüber hinaus können handelsübliches Katzenfutter, fettreiche Lebensmittel für Menschen und salzige Snacks langfristig Leber- und Nierenschäden verursachen.
Praktische Ernährungstipps
Stellen Sie stets frisches Wasser bereit.
Reinigen Sie den Futternapf mindestens einmal täglich.
Trockenfutter sollte kühl und vor Sonnenlicht geschützt gelagert werden.
Für Katzen, die zu Übergewicht neigen, wählen Sie kalorienarmes Futter der Serie „Indoor“.
Eine ausgewogene Ernährung beeinflusst Aussehen und Lebenserwartung einer Perserkatze direkt. Mit einer ausgewogenen Ernährung wird ihr Fell glänzender, ihre Haut gesünder und ihr Energielevel stabiler.
Perserkatzen-Trainingstechniken
Perserkatzen sind aufgrund ihrer geduldigen und routineorientierten Art recht gelehrig. Man sollte jedoch bedenken, dass diese Rasse von Natur aus keine hastigen Bewegungen mag. Das Training sollte daher auf Zuneigung, Geduld und Belohnung basieren.
Schlüssel zum Erfolg in der Bildung
Ruhige Umgebung: In lauten oder überfüllten Umgebungen verringert sich die Lerngeschwindigkeit.
Kurze und häufige Trainingseinheiten: 5- bis 10-minütige Einheiten sind effektiver. Längere Trainingseinheiten führen häufig zu Konzentrationsverlust.
Positive Verstärkung: Leckerlis, liebevolle Worte oder Streicheleinheiten bestärken richtiges Verhalten.
Geduld: Perserkatzen reagieren empfindlich auf Druck. Bestrafung oder laute Geräusche schädigen das Vertrauensverhältnis.
Toilettentraining
Perserkatzen sind von Natur aus reinliche Tiere und lernen in der Regel schnell, stubenrein zu werden. Aufgrund ihres langen Fells ist die Wahl der Katzenstreu jedoch wichtig.
Staubfreier und klumpender Sand ist vorzuziehen.
Damit kein Sand im Fell haften bleibt, sollte die Tiefe 3–4 cm nicht überschreiten.
Die Katzentoilette sollte täglich gereinigt werden; andernfalls meidet Ihre Katze sie möglicherweise.
Kommandoausbildung
Perserkatzen können Grundkommandos wie „Komm“ und „Stopp“ lernen. Dazu muss das Kommando mit einer Futterbelohnung verknüpft werden. Der Tonfall sollte stets ruhig und gleichmäßig sein. Regelmäßige Wiederholungen beschleunigen den Lernprozess.
Verhaltensmanagement
Perserkatzen sind im Allgemeinen nicht aggressiv, können aber unter Stress zurückgezogen reagieren. In solchen Situationen ist Ablenkung oder eine ruhige Umgebung die beste Lösung, anstatt sie zu bestrafen. Zusätzlich können geistig anregende Spielzeuge (wie Katzenpuzzlebälle oder interaktive Futterautomaten) für Perserkatzen eingesetzt werden, die sich häufig langweilen.
Sozialisation
Sie gewöhnen sich nur langsam an neue Menschen und Umgebungen. Ein sicherer Ort (z. B. ein ruhiger Raum) beim Betreten einer neuen Umgebung erleichtert diesen Anpassungsprozess. Wenn sie regelmäßig mit anderen Menschen interagieren können, verfestigen sich ihre sozialen Verhaltensweisen.
Mentale Übungen
Auch wenn ihre Reflexe möglicherweise langsam sind, profitieren sie von Denkspielen. Belohnungspuzzles, Versteckspiele und Futtersuchspiele fördern beispielsweise ihre geistigen Fähigkeiten.
Das Ziel der Erziehung von Perserkatzen sollte „Harmonie“ und nicht „Gehorsam“ sein. Eine liebevolle Erziehung entspricht perfekt dem ruhigen Wesen dieser Rasse.Alles über Perserkatzen

Häufig gestellte Fragen (FAQ) Alles über Perserkatzen
Woher stammt die Perserkatze?
Die Perserkatze stammt, wie der Name schon sagt, aus dem alten Persien, genauer gesagt aus dem heutigen Iran. Im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht, erregten diese langhaarigen Katzen mit ihrer Schönheit schnell die Aufmerksamkeit aristokratischer Kreise. Durch gezielte Zucht, insbesondere in England und Frankreich, wurde die moderne Perserkatze entwickelt. Heute gilt sie als eine der ältesten und bekanntesten Katzenrassen der Welt.
Können Perserkatzen Allergien auslösen?
Aufgrund seines dichten Fells kann es bei Allergikern Reaktionen auslösen. Durch den Fellwechsel werden Allergene in die Umgebung freigesetzt. Regelmäßiges Bürsten, wöchentliches Baden und die Verwendung von Raumsprays reduzieren die Allergenbelastung. Für Menschen mit schweren Allergien ist es jedoch nicht geeignet.
Verlieren Perserkatzen viele Haare?
Ja, sie haaren stark, besonders beim Wechsel der Jahreszeiten. Ihr langes Fell muss täglich gebürstet werden, um es gesund zu halten. Durch Bürsten wird der Fellverlust reduziert und Haarballenbildung vorgebeugt.
Miauen Perserkatzen viel?
Nein, es ist für seine Stille bekannt. Normalerweise drückt es seine Gefühle durch seinen Blick oder durch Schnurren aus. Es miaut nur leise, wenn es hungrig oder gestresst ist.
Ist die Perserkatze ein Schauspieler?
Er ist ein Spieler mit mittlerem Spielniveau. Er bevorzugt ruhige Spiele. Er mag kurze, interaktive Spiele mit weichen Bällen oder Federstöcken.
Sind Perserkatzen aggressiv?
Nein. Von Natur aus sind sie sanftmütig, ruhig und anhänglich. Bei Störungen können sie sich jedoch zurückziehen. Es ist wichtig, behutsam mit ihnen umzugehen und ihnen eine ruhige Umgebung zu bieten.
Kann man eine Perserkatze alleine lassen?
Sie mag es nicht, lange allein zu sein. Sie ist lieber in der Nähe ihres Besitzers. Längere Einsamkeit kann zu depressivem Verhalten führen, und eine zweite Katze kann dem entgegenwirken.
Vertragen sich Perserkatzen mit Kindern?
Ja, sie vertragen sich gut mit Kindern. Kinder sollten jedoch lernen, sanft mit ihnen umzugehen, da Perserkatzen empfindliche Haut und empfindliches Fell haben.
Vertragen sich Perserkatzen mit Hunden?
Im Allgemeinen verträgt es sich gut mit kleinen, ruhigen Hunden. Die Zusammenführung sollte langsam erfolgen, und die Tiere sollten in den ersten Tagen in getrennten Bereichen untergebracht werden.
Wie alt werden Perserkatzen?
Sie leben durchschnittlich 12–16 Jahre. Mit hochwertiger Ernährung, regelmäßigen tierärztlichen Untersuchungen und einer stressarmen Umgebung kann diese Lebenserwartung auf 18 Jahre verlängert werden.
An welchen Krankheiten sind Perserkatzen anfällig?
Polyzystische Nierenerkrankung (PKD), hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) und Augenausfluss treten häufig auf. Aufgrund der kurzen Nasenform können auch Atemwegsprobleme vorkommen. Regelmäßige Gentests und Herzuntersuchungen werden empfohlen.
Fressen Perserkatzen viel?
Nein, aber aufgrund der eher sitzenden Lebensweise kann es zu Gewichtszunahme kommen. Zwei bis drei kleine Portionen täglich sind ausreichend. Zu viel Essen kann zu Übergewicht führen.
Wie sollte eine Perserkatze gefüttert werden?
Futter mit hohem Proteingehalt und niedrigem Kohlenhydratgehalt ist zu bevorzugen. Omega-Fettsäuren fördern ein gesundes Fell. Die tägliche Fütterung mit Nassfutter regt die Wasseraufnahme an.
Wie viel Wasser sollte eine Perserkatze trinken?
Sie sollten täglich mindestens 100–150 ml Wasser trinken. Für Personen, die nicht gerne Wasser trinken, sollten Trinkbrunnen oder Nassgetränke verwendet werden.
Darf eine Perserkatze nach draußen?
Geeignet für die Haltung in Innenräumen. Aufgrund seines langen Fells reagiert es empfindlich auf Staub und Temperaturschwankungen im Freien. Bei Aufenthalten im Freien sollten kurze, schattige Plätze bevorzugt werden.
Baden Perserkatzen?
Ja, Baden ist ein- bis zweimal im Monat ratsam. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und ein spezielles Katzenshampoo und achten Sie darauf, dass das Fell vollständig trocken ist.
Sollte das Fell von Perserkatzen getrimmt werden?
Ja, insbesondere in den Sommermonaten kann das Fell auf eine Länge von 2–3 cm gekürzt werden. Dies ermöglicht eine bessere Luftzirkulation und beugt Haarballen vor.
Sind Perserkatzen intelligent?
Ja. Diese Rasse besitzt ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen und lernt Routinen schnell. Besonders gut merken sie sich Fütterungs- und Spielzeiten.
Können Perserkatzen trainiert werden?
Absolut ja. Sauberkeitserziehung und einfache Kommandos lassen sich leicht erlernen. Belohnungsbasierte Trainingsmethoden sind am effektivsten.
Welche Temperaturen verträgt eine Perserkatze?
Die ideale Temperatur liegt zwischen 22 und 26 °C. Bei Temperaturen über 30 °C können Atembeschwerden auftreten. Kühle, zugfreie Räume sind daher vorzuziehen.
Frieren Perserkatzen im Winter?
Trotz ihres langen Fells können sie bei Temperaturen unter 20 °C frieren. Sie sollten nach dem Baden gründlich abgetrocknet werden und ein warmes Bettchen bekommen.
Wie oft sollte eine Perserkatze gebürstet werden?
Ihr Hund sollte einmal täglich gebürstet werden. Dies beugt Verfilzungen und Knoten vor und reduziert den Fellwechsel.
Wie sehen Perserkätzchen aus?
Die Welpen werden mit kurzem Fell geboren, das ab dem dritten Monat dichter wird. In den ersten Wochen kann es zu Augenausfluss kommen, dieser ist aber in der Regel vorübergehend.
Was kostet eine Perserkatze?
In der Türkei liegt der Durchschnittspreis zwischen 25.000 und 60.000 TL. Abstammung, Fellfarbe und Gesundheitsuntersuchungen beeinflussen den Preis.
Sind Perserkatzen verboten?
Nein. Perserkatzen sind keine verbotene Rasse. Für internationale Reisen sind jedoch ein Mikrochip und ein Gesundheitszeugnis erforderlich.
Sind Perserkatzen ihren Besitzern treu ergeben?
Ja. Es handelt sich um eine Rasse, die ihrem Besitzer auf Schritt und Tritt folgt und Körperkontakt genießt. Sie können Anzeichen von Sehnsucht zeigen, wenn sie keine Aufmerksamkeit erhalten.
Quellen
Katzenliebhaberverband (CFA)
Die Internationale Katzenvereinigung (TICA)
Amerikanische Veterinärmedizinische Vereinigung (AVMA)
Tierklinik Mersin Vetlife – Auf Karte öffnen: https://share.google/XPP6L1V6c1EnGP3Oc




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